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Unternehmen bewerten ihre Planungswerkzeuge

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15. 01 2015  12:21

Unternehmen bewerten ihre Planungswerkzeuge

Würzburg, den 15.Januar 2015: Ein Drittel aller Unternehmen versucht bis heute, seine Planung ohne spezielle Softwarelösungen zu bewältigen. Sie setzen stattdessen meist auf Excel und andere Microsoft-Programme sowie Individualanwendungen. Aus Sicht dieser Anwender spricht insbesondere ein schlechtes Kosten-Nutzen-Verhältnis (40 Prozent) sowie eine mangelnde Unterstützung der eigenen Anforderungen (32 Prozent) gegen die Einführung spezieller Software. Zu diesem Ergebnis kommt der BARC „Planning Survey 2015“ und entkräftet zugleich diese Behauptungen. Denn dort wo Planungssoftware im Einsatz ist, sind über 80 Prozent der Nutzer „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“ mit ihrer Entscheidung. Oft war es genau die Verwendung von Excel, die während der Planung zu massiven Problemen geführt hatte (Fehler, Dateninkonsistenz) und einen Umstieg notwendig machte.  

 

Ferner belegt die Untersuchung, dass der Planungsprozess für die selektierte Teilplanung deutlich länger dauert, wenn Unternehmen ausschließlich Excel nutzen. Dann entfällt doppelt so viel Zeit auf die tendenziell automatisierbaren Aufgaben der Datenbereitstellung sowie Datenverarbeitung und Zusammenfassung, als wenn ein spezielles Planungswerkzeug Verwendung findet. Oftmals bleibt dann relativ wenig Zeit für die eigentliche Analyse der Plan-Daten. Und auch der Vorwurf, Planungswerkzeuge könnten die Anforderungen nicht erfüllen, ist laut Studie nur bedingt gerechtfertigt. BARC-Projekte belegen zudem, dass die mehr als 50 im Markt angebotenen Werkzeuge funktional so reich und auch flexibel sind, dass sich Anforderungen in der Regel fast immer abdecken lassen. „Manchmal rührt die Kosten-Nutzen-Kritik der Unternehmen auch einfach daher, dass Softwarehersteller den Mehrwert und Nutzen ihrer Lösungen nicht deutlich vermitteln können“, kritisiert Dr. Christian Fuchs, Senior Analyst Business Intelligence beim BARC und Co-Autor der Untersuchung.

 

13 Planungswerkzeuge im Vergleich

Trotz der starken Argumente für ihren Einsatz wäre es indes falsch zu glauben, dass alle im Markt gebotenen Planungswerkzeuge Kundenanforderungen gleichermaßen gut erfüllen. Vielmehr zeigt der „Planning Survey 2015“ hier deutliche Unterschiede. In einer detaillierten Auswertung, die den Schwerpunkt der Untersuchung bildet, wurden die Planungswerkzeuge arcplan, Bissantz, BOARD, Corporate Planning, Cubeware, cubus, Evidanza, IBM Cognos TM1, Infor, Jedox, Oracle Hyperion Planning, Prevero und SAP BW Integrated Planning von den Anwendern beurteilt und von den BARC-Analysten einem Ranking unterzogen. Kriterien waren neben dem Grad der Zielerreichung planungsspezifische Nutzenaspekte (Business Benefits) auch die Kundenzufriedenheit, Preis-Leistung, Benutzerfreundlichkeit, Weiterempfehlung, Planungsfunktionalität, Performance sowie Support durch Anbieter und Implementierungspartner.

 

Insbesondere spezielle Planungswerkzeuge können in der Praxis sehr oft die Erwartungen ihrer Nutzer erfüllen.

 

Spezielle Planungswerkzeuge unterstützen effizient das Sammeln von Daten aus verschiedenen Bereichen, die Zusammenführung der bereitgestellten Daten in einer einheitlichen Datenbasis und die Erzeugung von Plan-Zahlen durch automatisierte Verfahren, so das Fazit vom BARC. Einerseits beschleunigen sie generell die Abwicklung der Planungsprozesse durch unterstützende Funktionalität wie beispielsweise Workflowunterstützung, Aufgabenmanagement, Planungskalender mit Deadlines oder die Integration mehrerer Performance-Management-Prozesse auf einer Plattform.

Andererseits helfen sie effektiv bei der Datenbereitstellung für die Planung, beispielsweise durch eine einfachere Bereitstellung von Ist-Daten durch eine integrierte Datenbasis/ein integriertes Datenmodell oder auch den Zugriff über einen Web-Client. Hierdurch verbleibt deutlich mehr Zeit für die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Plan-Daten. „Unternehmen sollten dennoch Software nie vorschnell lizenzieren, sondern die Produktauswahl sorgfältig vorbereiten. Die Erfahrungen anderer Unternehmen, wie sie jetzt der „Planning Survey 2015“ vereint hat, können dabei eine sehr nützliche Hilfe und Orientierung bieten. Keiner kennt eine Lösung besser als Anwender, die tagtäglich mit einem Werkzeug arbeiten“, empfiehlt Dr. Christian Fuchs.

 

Über den BARC „Planning Survey 2015“

Der BARC „Planning Survey 15“ ist die größte unabhängige Umfrage zur Nutzung von Planungswerkzeugen im deutschsprachigen Raum. 899 Planungsexperten geben in ihm detaillierte Antworten zum Einsatz von insgesamt 13 Produkten oder Produktgruppen. Ziel der Untersuchung ist es, den Markt für alle Akteure transparenter zu machen. Im Mittelpunkt stehen die Bewertung und Nutzung von Planungsprodukten anhand von Kriterien wie beispielsweise Business Benefits (Geschäftsnutzen), Kundenzufriedenheit, Preis-Leistung, Benutzerfreundlichkeit, Weiterempfehlung, Planungsfunktionalität, Performance sowie Support durch Anbieter und Implementierungspartner. Der „Planning Survey 15“ basiert nicht auf Einzelberichten oder persönlichen Meinungen, wie beim Research anderer Analystenhäuser, noch ist es eine Messung von Marktanteilen.

Weitere Informationen zum „Planning Survey 15“ finden Sie hier.

 

Über BARC

Das Business Application Research Center (BARC) ist ein Analysten- und Beratungshaus für Unternehmenssoftware mit Fokus auf die Bereiche Business Intelligence, Enterprise Content Management (ECM), Customer Relationship Management (CRM) und Enterprise Resource Planning. BARC-Mitarbeiter sind seit mehr als 20 Jahren in der Evaluation von Produkten und in der Beratung von Unternehmen tätig. Dabei vereinen sie Markt-, Produkt- und Einführungswissen. Know-how-Basis sind Marktanalysen und Produktvergleichsstudien, die ein umfassendes Detailwissen über den Leistungsumfang aller marktrelevanten Software-Anbieter und neueste Entwicklungen im Markt sicherstellen.

BARC-Beratungsprojekte sind hoch effizient und gewährleisten ein Höchstmaß an Sicherheit bei Software-Auswahl und IT-Strategie. BARC-Studien bieten einen qualifizierten Marktüberblick und einen detaillierten Software-Vergleich. BARC-Tagungen und Seminare geben einen konzentrierten Eindruck aller relevanten Anbieter in verschiedenen Segmenten des Marktes für Geschäftsanwendungen. Über 1200 Kunden jährlich, darunter mehr als 90 Prozent der DAX100-Unternehmen, nutzen in vielfältiger Weise das Knowhow der BARC-Analysten. BARC formt mit den Analystenhäusern CXP und PAC die führende europäische Analystengruppe für Unternehmenssoftware und IT Services mit Präsenzen in acht Ländern.

 

Kontakt

  • Dr. Christian Fuchs

    Dr. Christian Fuchs

    Senior Analyst Data & Analytics

    info@barc.de
    Tel: +49 931 880651-0