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BARC Congress 2015 - Was CIOs über Big Data denken

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12.11.2015

BARC Congress 2015 - Was CIOs über Big Data denken

Ausgangspunkt der intensiven Diskussion auf dem VOICE-Roundtable auf dem diesjährigen BARC Congress in Würzburg war die kürzlich von BARC veröffentlichte Anwenderbefragung "Big Data Use Cases 2015" unter 327 Unternehmen, darunter 34 VOICE-Mitglieder.

Demnach gaben 39 Prozent der Befragten an, dass in ihren Unternehmen Big-Data-Initiativen entweder bereits Bestandteil ihrer Unternehmensprozesse sind (15 Prozent) oder derzeit Big-Data-Vorhaben als Pilotprojekte umgesetzt werden (24 Prozent).  Weitere 40 Prozent verfügen noch über keine entsprechende Initiative aber halten sie in Zukunft für denkbar. Nur ein Fünftel hat kein Interesse an Big Data.

IT und Management als wichtigste Treiber für Big Data

Als wichtigste Vordenker und Treiber in Sachen Big Data werden die IT-Abteilung (47 Prozent), die Geschäftsführung (40 Prozent) und eigene BI-Organisationen (26 Prozent) gesehen, gleich auf übrigens mit Finanzen/Controlling (26 Prozent). Das ist insofern interessant als das Fachabteilungen wie Marketing und Vertrieb, die zumindest theoretisch stark von den Analysen profitieren sollten, offenbar wenig Interesse zeigen, Big Data in ihren Unternehmen zu treiben.

Gefragt, welche Herausforderungen sie mit ihren Big-Data-Projekten adressieren möchten, belegten folgende Themen die ersten fünf Plätze:

  • Schaffung besserer oder neuer Daten-Analysemöglichkeiten,
  • die Analyse großer Datenvolumen,
  • der Aufbau von Vorhersagemodellen,
  • schnellere Bereitstellung von Daten zur Analyse,
  • Analyse von Informationen aus polystrukturierten Quellen.

Das im Zusammenhang mit Big Data viel gehypte Thema Beschleunigung von Entscheidungen kam mit 40 Prozent der Nennungen nur auf Rang 6.

Die BARC-Studie Big Data Use Cases 2015 beinhaltet weitere, extrem spannende Ergebnisse, die sich nicht nur auf die Wünsche der Befragten beziehen, sondern auch nach dem tatsächlichen Nutzen derjenigen fragen, die bereits Big-Data-Initiativen verfolgen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

VOICE – der Bundesverband der IT-Anwender e.V.

VOICE ist Interessenvertretung und Netzwerk in einem. Als Verband vertritt VOICE e.V. die Interessen der CIOs und IT-Verantwortlichen. Er gibt ihnen gegenüber Politik, IT-Lösungsanbietern und Öffentlichkeit eine starke Stimme. VOICE versteht sich als Sprachrohr der Anwenderinteressen. Der Bundesverband entwickelt und vertritt daher Positionen und Einschätzungen zu aktuellen Trends, politischen Initiativen und Vorhaben der IT-Anbieter.

Als Netzwerk bringt VOICE CIOs und IT-Verantwortliche führender Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen zusammen. Das Netzwerk bietet seinen Mitgliedern Plattformen für den vertraulichen Austausch und für Meetings mit Entscheidungsträgern im Markt – in Formaten wie Roundtables und Fachworkshops, aber auch virtuell auf einer Online-Plattform.

In beiden Funktionen, Verband und Netzwerk, stellt VOICE die Interessen der Anwenderunternehmen in den Mittelpunkt seiner Arbeit.

Bei Anfragen zu VOICE wenden Sie sich bitte an:

Christoph Witte

Pressesprecher VOICE e.V.
tel: +49 - 89 - 14 32 555 2

christoph.witte (at) voice-ev.org

 

Wiebke Lörcher

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