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Mit BARC Scores die richtige Software auswählen

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31.03.2022

Mit BARC Scores die richtige Software auswählen

Der Softwaremarkt für Performance Management und Analytics bietet eine umfassende Zahl an Angeboten – Tendenz weiter steigend. Die Suche nach einem neuen und vor allem anforderungsgerechten Softwarewerkzeug ist deshalb nicht trivial.

Vielen bekannten Anbietern mit starken Vertriebs- und Marketingstrategien stehen unbekanntere, regionale Anbieter gegenüber, die jedoch ebenfalls ausgereifte und umfassende Lösungen bieten. Welcher ist nun der richtige für Ihre individuellen Bedürfnisse?

Als Ausgangspunkt für einen strukturierten Softwareauswahlprozess empfehlen wir unsere BARC Scores. BARC Scores unterstützen Sie bei der Softwareauswahl, indem sie detailliertes Analystenwissen und fundierte Umfrageergebnisse zu einer einzigartigen Grafik verdichten. BARC Scores zielen darauf ab, einen schnellen und klaren Überblick über einen bestimmten Softwaremarkt zu geben.

In den letzten beiden Beiträgen dieser Blog-Serie haben wir eine Vorschau auf unsere diesjährigen BARC Scores Integrated Planning & Analytics (IP&A) und Financial Performance Management (FPM) gegeben. In diesem Blog erfahren Sie nun, wie Sie BARC Scores nutzen können, um Ihren eigenen Softwareauswahlprozess voranzutreiben.

Die essenzielle Basis jeder Softwareauswahl: Kennen Sie Ihre Anforderungen

Ein entscheidender Punkt, den Sie bei der Bewertung von Softwarelösungen immer im Hinterkopf behalten sollten: Alle Anbieter auf dem Softwaremarkt haben ihre individuellen Stärken, aber auch Schwächen. Es gibt kein „One-Size-Fits-All“. Softwareauswahlprozesse müssen aus diesem Grund immer anforderungsgetrieben sein, um für die eigenen Bedürfnisse die am besten passende Lösung zu finden.

Diese Erkenntnis ist auch für die richtige Interpretation unserer BARC-Score-Grafiken wichtig. Die Schlussfolgerung, dass Anbieter, die weiter oben oder weiter rechts erscheinen, generell besser sind als Anbieter weiter unten oder auf der linken Seite, ist so nicht korrekt.

Vielmehr ist es so, dass Anbieter weiter rechts ein breites und sehr gut integriertes Portfolio bieten. Anbieter weiter oben überzeugen durch eine umfassende Marktpräsenz und eine solide strategische Ausrichtung.

Bedenken Sie bei Ihrer Entscheidung: Größer ist nicht zwangsläufig besser. Vermeintlich „große“ Anbieter sind ihren „kleineren“ Konkurrenten nicht unbedingt in allen Aspekten überlegen.

Die reine Größe oder Reputation eines Anbieters sollte kein alleiniges Entscheidungskriterium sein, so verständlich die Sorge um Themen wie Investitionssicherheit auch ist. Entscheidend ist das Gesamtpaket aus fachlich-funktionaler Unterstützung sowie solider technischer Basis zu einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ein Erfolgsbaustein für die Softwareauswahl ist die Orientierung an den individuellen Anforderungen. Ein detaillierter und gewichteter Anforderungskatalog bildet dafür den Ausgangspunkt. Führen Sie eine sorgfältige fachlich-funktionale, technische und organisatorische Anforderungsanalyse durch, die alle wesentlichen zukünftigen Anwender des Werkzeugs mit einschließt. Dies sichert die Akzeptanz der Lösung von Beginn an und umfasst die Fachabteilungen als auch die IT. Sobald alle Anforderungen final erhoben und gewichtet sind, kann die Evaluierung potenzieller Lösungen beginnen.

Der erste Evaluierungsschritt: Die Longlist

Das Ziel der BARC-Score-Bewertungsmethodik ist es, einen Überblick über Softwaremärkte zu geben und die Portfolios einzelner Anbieter und deren Positionierung im Markt einzuordnen. BARC Scores können daher in Softwareauswahlprojekten als Longlist dienen (und damit als erste Markteingrenzung).

Seien Sie sich aber bewusst, es gibt weit mehr Anbieter und nutzenstiftende Lösungen am Markt, als wir in unseren BARC Scores bewerten können.

Für Ihr eigenes Softwareauswahlprojekt ist es wichtig zu prüfen, ob das in einem BARC Score untersuchte Marktsegment auch zu Ihren Anforderungen passt. So sind bspw. der BARC Score Integrated Planning & Analytics und der BARC Score Financial Performance Management nicht zu verwechseln, da sie unterschiedliche Märkte und Themen bewerten.

Während sich der erste BARC Score stärker klassischen Aufgabenstellungen im Controlling widmet, hat der zweite Score einen Fokus auf häufige Aufgabenstellungen im Accounting.

Die Eingrenzung des Marktes bis zur Shortlist

Sobald Sie Ihre Longlist und das richtige Marktsegment identifiziert haben, können Sie damit beginnen, Anbieter aus dieser Liste anhand Ihrer individuellen K.O.-Kriterien zu eliminieren. Die Produktbeschreibungen der BARC Scores mit den Stärken und Schwächen der Lösungen sind dafür bestens geeignet.

Die detaillierten Einblicke in die Lösungen und das Feedback von Analyst:innen und Kund:innen sind eine verlässliche Wissensquelle. Identifizieren Sie die Lösungen, die Ihre K.O.-Kriterien am besten erfüllen, basierend auf der Breite der Bewertungskriterien im BARC-Score-Dokument. Durch diesen Eliminierungsprozess entsteht Ihre Shortlist – eine Zusammenstellung von wenigen geeigneten Werkzeugen, die für Ihr Unternehmen in Frage kommen.

Der letzte Schritt der Softwareauswahl ist eine Detailevaluierung der Lösungen auf der Shortlist. Hierbei werden die Lösungen gewissenhaft hinsichtlich aller Anforderungen auf Herz und Nieren geprüft inkl. einer Kostenbetrachtung. Dies schafft Investitionssicherheit und minimiert das Risiko, eine falsche Entscheidung zu treffen.

Das Ziel der Detailevaluierung ist es, ein möglichst detailliertes Bild von der Leistungsfähigkeit der Softwarelösungen zu erhalten. Hierfür eignen sich Testinstallationen, strukturierte Anbieterpräsentationen und der sogenannte „Proof of Concept“. Idealerweise basiert die Detailevaluierung auf Ihren individuellen Aufgabenstellungen und bereitgestellten Daten, die dem zukünftigen Einsatzgebiet in Ihrem Unternehmen möglichst realistisch entsprechen.

Das beschriebene strukturierte Vorgehen schafft Investitionssicherheit, um gut gerüstet zu sein, eine fundierte und zukunftssichere Entscheidung zu treffen.

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