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5 Fragen an… Dr. Christian Fuchs

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14.03.2019

5 Fragen an… Dr. Christian Fuchs

Sie sind Autoren zahlreicher Anwenderstudien und Produktvergleiche, klären in Fachvorträgen über aktuelle Marktentwicklungen auf und beraten in IT-Fragen aller Art: In unserer Blogreihe „5 Fragen an…“ stellen wir Ihnen wöchentlich einen unserer BARC-Analysten vor. Dr. Christian Fuchs ist bei BARC für den Bereich Research im Bereich Business Intelligence (BI) verantwortlich. 

Wie sah Dein Weg vom Studenten der Betriebswirtschaftslehre zum Head of BI Research bei BARC aus?

Während meines BWL-Studiums in Würzburg war ich studentischer Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik von Prof. Thome: Just der Lehrstuhl, aus dem auch vor 20 Jahren die BARC als Spin-off entstanden ist. Anschließend startete ich dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter und lernte Carsten Bange kennen. Er hatte mich damals 2008 gebeten, ihn bei einem Projekt zu unterstützen. Ein gutes dreiviertel Jahr später war für mich klar, dass die Arbeit bei BARC spannender und vielschichtiger war als an der Universität. Mitte 2009 startete ich als Analyst bei BARC. Heute leite ich unseren Research-Bereich für die Themen Analytics und Datenmanagement.

Wie würdest Du den Beruf als Analyst beschreiben?

Der Beruf als Analyst ist sehr abwechslungsreich, weil man in verschiedenen Bereichen tätig ist: Man berät Unternehmen, schreibt Produktbewertungen oder arbeitet mit Daten aus der Marktforschung. Dazu gehört auch, Vorträge oder Seminare zu halten und Analystengespräche zu führen. A und O des Berufs ist es, seine Meinung zu äußern, diese zu vertreten, zu artikulieren und fundiert begründen zu können. Dies natürlich nicht nur „im stillen Kämmerlein“, sondern insbesondere auch im Rampenlicht vor Unternehmen, Kunden und Anbietern. Genau das macht es aber auch so spannend. Man hat etwas zu sagen, was für Unternehmen als auch Softwareanbieter wertvoll ist und wird gerade auch in jungen Jahren bereits nach seiner Meinung gefragt.

Was gefällt Dir am meisten an Deinem Beruf?

Ich bin als Mensch sehr strukturiert und vielleicht jemand, der eher die 120-Prozent-Lösung anstrebt. Ich bin auch jemand, der gerne schreibt. Ich habe das klassische wissenschaftliche Arbeiten an der Universität und am Lehrstuhl gelernt. Das hat sich bis heute nicht geändert: Forschungsthemen bearbeiten, beschreiben und neue Dinge kennenlernen. Als Analyst komme ich mit brandaktuellen Themen in Berührung. Jeder Analyst bei BARC hat die Möglichkeit, sich je nach Interessenslage in eine individuelle Richtung zu bewegen. Ich habe mich schon früh für das Thema Planung interessiert. Dieses prägt heute stark meinen Arbeitsalltag in den Bereichen Beratung, Research und Events.

Wie sieht Dein Arbeitsalltag aus?

Mein Arbeitsalltag umfasst die drei wesentlichen Bereiche Beratung, Research und Events. Dazu gehört es, Anwenderunternehmen und Softwareanbieter zu beraten, Research Notes und Produktbewertungen zu schreiben, sich mit Marktforschungsdaten auseinanderzusetzen und auf Events präsent zu sein. Die Research-Tätigkeit macht ca. die Hälfte meiner Arbeitszeit aus. Als nächstes Projekt nach den beiden BARC-ScoresIntegrated Planning and BI“ und „Financial Performance Management“ steht bspw. der „Planning Survey 19“ an. Inhaltlich sind die Analysten bei BARC nach Themen aufgestellt, so dass ich mich bspw. stark mit Themen wie Planung, Corporate Performance Management oder aktuell Digital Finance & Controlling auseinandersetze.

Die frühere Planungstagung findet in diesem Jahr erstmals als Digital Finance & Controlling statt. Wie kam der Wandel?

Meinen ersten Berührungspunkt hatte ich mit der Planungstagung bereits als Student an der Uni Würzburg. Damals hieß sie „Planung und Controlling im Mittelstand“. Es ging schon immer um den Vergleich von Planungs- und Controlling-Software. Doch der Markt verändert sich. In diesem Jahr möchten wir das Thema auf breitere Füße stellen. Dabei möchten wir das Planungsthema nicht fallen lassen, sondern setzen den Bereich in einen größeren Kontext. Wir adressieren nicht nur Controlling-Abteilungen, sondern den kompletten Finanzbereich. Wir sprechen ganz klar den CFO eines Unternehmens an, aber auch seine Mitarbeiter im Controlling, in der Buchhaltung, Konsolidierung und Treasury. Ein interessantes Teilsegment ist auch Robotic Process Automation (RPA). In diesem Jahr möchten wir ein Format schaffen, bei dem sich der gesamte Finanzbereich eines Unternehmens zu unterstützenden Softwarelösungen informieren kann. Wir wollen Finanzbereiche dabei unterstützen, mit Softwarelösungen effizienter zu arbeiten.


Christian Fuchs ist Speaker auf der kommenden BARC-Tagung Digital Finance & Controlling. Die Konferenz zeigt konkret, wie Digitalisierung und Automatisierung im Rechnungswesen und Controlling gelingen. Digital Finance & Controlling ist eine Plattform zum Erfahrungsaustausch und strategischer Orientierung für Unternehmen. Wir geben einen einmaligen Überblick über Software für alle Aspekte einer Finance Organisation.

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