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5 Fragen an… BARC-Analyst Patrick Keller

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30.10.2018

5 Fragen an… BARC-Analyst Patrick Keller

Sie sind Autoren zahlreicher Anwenderstudien und Produktvergleiche, klären in Fachvorträgen über aktuelle Marktentwicklungen und Trends auf und beraten in IT-Fragen aller Art: In unserer Blogreihe „5 Fragen an…“ stellen wir Ihnen wöchentlich einen unserer BARC-Analysten vor. Den Anfang macht Patrick Keller, Senior Analyst für Business Intelligence und Prokurist.

Wie wurdest du zum BARC-Analysten?

Ich habe an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt Betriebswirtschaftslehre studiert – mein Schwerpunkt lag auf Wirtschaftsinformatik. Wir hatten schon während des Studiums ein Projekt, bei dem es um das Thema Reporting ging. Wir sollten für einen Kunden in der Region ein BI-System konzipieren und umsetzen. Darüber kam der Kontakt zum Lehrstuhl für Wirtschaft an der Uni Würzburg zustande – und unter anderem zum BARC-Gründer Carsten Bange. Nachdem ich für kurze Zeit in einem anderen Unternehmen tätig war, wurde ich 2001 Analyst für Business Intelligence.

Wie viele Analysten hatte BARC damals?

Neben Carsten Bange wurde ich zum zweiten beratenden Analysten. Damals waren auch Werkstudenten bereits bei BARC tätig. Darunter auch Timm Grosser, der heute auch Analyst bei BARC ist.

Wie hat sich Business Intelligence seit 2001 verändert?

Manches hat sich gar nicht verändert. Zum einen hatten Unternehmen früher mit schlechter Datenqualität und schlechten Stammdaten zu kämpfen. Dieses Problem ist geblieben und hat sich durch die Digitalisierung verschärft. Zum anderen hat sich die Technologie deutlich weiterentwickelt. Man hat nun benutzerfreundlichere Werkzeuge zur Verfügung. Da ist mit Abstand der größte Sprung erfolgt. Zudem ist der Markt ein ganz anderer als 2001. Er hat eine gewisse Reife und vereint mehr Marktteilnehmer. Aktuell setzen immer noch Unternehmen den Begriff BI mit Standardreporting gleich – viele neue Themen segeln heute unter dem Schlagwort Analytics. Ich finde es wichtig, dass man bei keinem Begriff hängen bleibt, sondern versucht die besten Ergebnisse mit den aktuellen Möglichkeiten zu erzielen.

Was ist für dich die größte Herausforderung bei deiner Arbeit?

Es ist unser Anspruch, dass wir aktuelle Trends und Entwicklungen kennen und beurteilen können, hier immer „am Ball zu bleiben“ ist schon anspruchsvoll. Immer mit dem Ziel unsere Kunden unterstützen zu können, die bestmögliche Entscheidung zu treffen. Ich stelle mir oft die Frage: Wie kann ich meine Kunden dabei unterstützten, sich weiterzuentwickeln? Viele Unternehmen investieren viel in Analytics und BI und es ist nicht immer einfach, den richtigen Pfad zu identifizieren.

Welche Rolle spielen dabei Branchen-Events?

Dadurch, dass ich der erste Angestellte war, habe ich mich damals schon viel um Events gekümmert. Der Vorteil von einem BI- oder Analytics-spezifischen Event im Gegensatz zu herkömmlichen IT-Messen besteht darin, dass man sich bei uns ganz gezielt über die richtigen Themen informieren kann: Komprimiert, kompakt trifft man seine „Peers“, mit denen man sich austauschen kann. Unsere Themen sind die Herausforderungen, die einem BI- und Analytics-Verantwortlichen in seinem Berufsalltag begegnen.

 

Mehr zum Thema:

BARC-Analyst Patrick Keller mit dem BARC-Seminar Auswahl von Frontends für Reporting, Dashboards und Analyse auf der Big Data World